

Süddeutsche Zeitung am 15.03.2010 am 15.03.2010
Morgen Schädelweh - Die erste Impropreis-Gala "Münchner Föhn" bringt ihr Publikum zur Raserei
...... Danach das Duo von Isarl48 mit der großartigen Birgit Linner, die, blitzschnell und blitzgescheit, wie ein Hurrikan über die Bühne fegt. Klar, dass es nach der Juryvorgabe „Konservativ und Radikal" gemeinsam mit ihrem Partner Roland Trescher eine halbe Stunde lang skurril nicht nur durch alle Gesellschaftsschichten, sondern bis rauf zum lieben Gott geht. „Du bist a Radikaler im konservativen G'wand!" - „Ja, des ko scho sein, aber es is halt etz wurscht, sag bloß keinem, dass i a Frau bin", schließt Linner fauchig. Das Publikum japst, quiekt und jammert vor Lachtränen und Hustenanfällen. In der Pause müssen sich bereits die ersten ihre strapazierten Nacken- und Kiefernmuskeln auflockern.......
Zu den Stars des Abends kürt die Jury schließlich Isarl48 für die beste Unterhaltung, die beste Umsetzung und die beste Spielerin: Birgit Linner. Vor allem die letzte Entscheidung wird seitens der Zuschauer mit dröhnendem Applaus quittiert. „Wir haben uns in diesem Fall leicht getan, und werden ausnahmsweise keine gesonderte Begründung vortragen", so Jurymitglied Prof. Chris Balme. „Die Begründung hat die Schauspielerin selbst gegeben." Entsprechend holen sich Isarl48 auch noch den Publikumspreis.....